18. September 2016

TEXT: Second Chances



Es gibt so Themen, über die zu schreiben ich extrem schwer finde. Obwohl mein Kopf dazu mit einem ziemlichen Gedankensalat gefüllt ist, habe ich das Gefühl, ich wäre die Einzige, die den Gedankengang dahinter überhaupt versteht. Und doch, muss ich diesen Gedankensalat auf den Bildschirm bringen. Dann finde ich es ziemlich schwer, meine Logik in allgemein verständliche Sätze zu bringen. Und manchmal scheue ich mich auch sogar davor, darüber zu schreiben. Weil ich nicht weiß, ob ich immer die richtigen Worte finden kann. So auch dieses Mal wieder. 

10. September 2016

OUTFIT: Easy like summer mornings

 
Während ich diesen Post verfasse, wandert mein Blick alle paar Minuten vom Laptop Bildschirm rüber zu meinem auf einem Kissenturm wie die Prinzessin auf der Erbse gebetteten Fuß im Kompressionsverband. Diagnose: Entzündung. Schwellung: 1A. Bewegungsunfähig, fühle ich mich wie ein Käfer auf dem Rücken. Perfektes Timing. Bei diesem Wetter ans Bett gefesselt zu sein ist ätzend. Wehmütig suche ich die Fotos von vor 2 Wochen heraus, als der Sommer noch mal anfing, wieder Vollgas zu geben. Perfektes Wetter, um um 6 Uhr morgens aufzustehen, nach einem Eiskaffe mit Sonnenaufgang vor dem Fenster in die Shorts zu schlüpfen und in die noch kühle Morgenluft zu treten. Durch die Straßen wandern, während die Stadt langsam wach wird. Perfekt.

4. September 2016

Richtungswechsel – Life Update #1






Es ist tatsächlich schon September! Gestern gedanklich irgendwie noch im Frühjahr stecken geblieben, blicke ich heute ungläubig auf die ersten Blätter auf dem Boden und die 9 in der Datumsmitte. Ernsthaft, wo sind die letzten Monate geblieben? Ich habe das komische Gefühl, gerade erst richtig im Jahr 2016 angekommen zu sein, da fängt es schon an, sich wetterfest zu rüsten.
September, du läutest die letzten Monate des Jahres und mein letztes Semester ein. Zeit für ein Life Update.

26. August 2016

TEXT: Aus den Augen verloren




Damals: Und während ich hier sitze und so darüber nachdenke, merke ich, wie es anfängt ganz langsam aber allmählich den Weg Richtung Kompliziertheit zu nehmen. Die Sache mit uns wird schwierig und damit unberechenbarer. Es ist nicht so, dass keine Verbundenheit mehr zwischen uns besteht. Aber je weniger wir uns Mühe geben, diese zu stärken, desto verschwommener wird der Blick auf dieses Band. Manchmal hab ich die Angst, es komplett aus den Augen zu verlieren und dann nicht mehr zu wissen, ob es überhaupt noch da ist.

19. August 2016

OUTFIT: Vergangenheitsmensch




Während ich diesen Post verfasse, diesen neuen Post nach einer absoluten Ewigkeit, sitze ich mal wieder im Fernbus und fahre irgendwo quer durch Deutschland. Mir kommt es vor, als hätte ich die letzen Wochen mehr Zeit im Bus verbracht, als in der Uni oder sonst wo, was aber angesichts meines entspannten Studiums nicht sonderlich schwer ist. Und während ich an meinem Fensterplatz sitze, eilt draußen an mir die Landschaft vorbei. Ich bin von A nach B gefahren und von B nach C, hab Distanzen überwunden, Orte hinter mir gelassen, um dann ein paar Stunden später in einen anderen hineinzustolpern. Ich weiß, es ist nichts Besonderes innerhalb von Deutschland zu verreisen, aber für mich bedeutet es gleichzeitig für eine bestimmte Zeit nirgendwo zu sein, irgendwo zwischen zwei Punkten, nicht mehr dort und noch nicht da, irgendwie dazwischen zu sein.